Wirkungsweise: Der Blade Master funktioniert ohne jegliche mechanische Arbeit. Er erzeugt ein spezielles Magnetfeld, in welches die Klinge zwischen den Rasuren gelegt wird.
Dadurch bleiben die Rasierklingen um ein Vielfaches länger gebrauchsfähig.
Mateial und Maße:
Gehäuse: ABS, Eisenmagnet.
Ca. 3 x 4,5 x H 2,6 cm.
für alle Rasierklingen geeignet
Das Foto zeigt, wie einfach ein Rasierer in den BladeMaster eingelegt werden kann.
(geliefert wird der BladeMaster, nicht der Rasierer)
Zur Geschichte: Die Wirkung eines speziell ausgerichteten Magnetfeldes auf Rasierklingen ist schon lange bekannt, 1975 wurde diesbezüglich in Deutschland das erste Patent angemeldet.
Die Handhabung war jedoch äusserst umständlich, zudem funktionierten die Geräte nur mit den alten beidseitig geschärften Klingen.
Wegen des hohen Aufwands (die Klinge musste nach jeder Rasur aus dem Hobel genommen werden) und den damals geringen Kosten für Rasierklingen ist diese Technik zusehends in Vergessenheit geraten.
Innerhalb der letzten Jahre wurde diese Technik vom Erfinder des Blade Masters, Ludwig Kemmelmeier, wiederentdeckt und weiterentwickelt. Mit dem Blade Master ist es gelungen die Haltbarkeit einer Rasierklinge auf benutzerfreundliche Art und Weise zu vervierfachen.
Technische Fragen zur Funktionsweise
Die ultradünne Schneidkante einer modernen Rasierklinge wird beim Durchtrennen der um ein Vielfaches dickeren Barthaare beschädigt und kehrt nicht mehr ganz zur ursprünglichen Form zurück. Dieser Effekt verstärkt sich von Rasur zu Rasur, bis mikroskopisch kleine, gezackte Ausbrüche entstehen.
Diese Ausbrüche sind dafür verantwortlich, dass die Klinge beim Durchtrennen des Barthaares hängen bleibt und es nicht mehr abschneidet. Die Klinge "rupft". Sie ist unbrauchbar und muss ersetzt werden.
Aufnahmen mit dem Raster-Elektronenmikroskop der Universität Erlangen zeigen, dass die Schneidkante durch den Blade Master vor Verformungen geschützt wird.
Die ungeordneten Kristalle im Klingenstahl werden durch die Feldlinien des Magneten geordnet. Das festigt den Stahl und erhöht die Haltbarkeit.
Erst nach einer erheblich höheren Anzahl an Rasuren wird die Klinge allmählich stumpf und die Schneidleistung lässt nach. Die Erklärung dafür liegt in der Abnutzung des Stahls. Die Klinge ist irgendwann nicht mehr dünn genug um die Barthaare sauber abzutrennen.
Sie bleibt dennoch frei von Einkerbungen und "rupft" deshalb nicht.
Dadurch werden Hautirritationen verhindert und die Rasur wird angenehmer.
Deutsches Patent
Patentiert wurde der Blade Master (Pat.Nr. 196 45 592) 1996 beim Deutschen Patentamt und wurde 1998 auf der Erfindermesse IENA ausgezeichnet.
Der Blade Master ist Qualität "made in Germany".
In dem Fenster "Testurteile Blade-Master" habe ich einige Äusserungen über den Blade-Master aufgeführt.
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